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Bewilligungsvoraussetzungen für Effekthändler

Bewilligungsvoraussetzungen sind:

  • geeignete Betriebsorganisation (Art. 10 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BEHG)
  • einbezahltes Mindestkapital und Sicherheitsleitung (Art. 10 aBs. 2 lit. c und d BEHG, Art. 23 BEHV)
  • die mit der Oberleitung, der Aufsicht, der Kontrolle und der Geschäftsleitung betrauten Personen wie auch die massgebenden Aktionäre müssen über entsprechende Fachkenntnisse verfügen.

Die Geschäftsführung ohne Bewilligung wird bei Vorsatz mit einer Busse von bis zu CHF 200’000.- bestraft (Art. 40 BEHG).

Die Aufsicht über die Effektenhändler liegt bei der EBK und bei einer anerkannten Revisionsstelle.

Die Verhaltensregeln des Effektenhändlers (Art. 11BEHG) sind geprägt durch die drei Pflichtenkomplexe Information, Sorgfalt und Treue.

Dubiose oder nicht bewilligte Effektenhandelsunternehmen werden von der EBK geschlossen bzw. liquidiert.

Der Anlagebetrug im Anfangsstadium ohne konkreten Vermögensschaden wird im schweizerischen Strafrecht zur Zeit nicht geahndet.

Unter den Kapitalanlegern besteht selten Solidarität. Die Ursache liegt darin, dass es sich beim investierten Kapital vielfach um „Schwarzgeld“ handelt und, dass die betroffenen Anleger daher auf Diskretion bedacht sind: Bei rechtlichen Schritten werden Repressionen des Fiskus befürchtet.